14. Juli 2017  
Chemnitz  
Gerätturnen

Chemnitz: Fortschritte lokal - bundesweite Sportförderung lahmt

Wenn die "Freie Presse" den Deutschen Ex-Mehrkampfmeister von 2002 und Olympiateilnehmer 2004, Sven Kwiatkowski (Foto, links) statt eines vor über 13 Jahren (!) beantragten Turnhallenneubau nun wenigstens einen vom Stadtrat genehmigten Turnhallenanbau präsentieren lässt, ist die Freude darüber doch ein wenig schaumgebremst. Es verbessern sich zwar durch die Modernisierung und Erweiterung die Trainingsbedingungen, auch die Gefahrenquellen werden auch reduziert, doch über eine "Optimierung" des längst fälligen Bedingungsgefüges für die sächsische Spitzen-Kunstturnszene gehen die 7,1 Millionen Kosten kaum hinaus.
Die Chemnitzer Vereinsleitung beklagt generell die weiter andauernde Mittelblockierung für den Spitzensport und dies trotz der Olympiaerfolge der Scheder, Schäfer und Co. im Vorjahr in Rio. Noch immer "behindern" förmlich inakzeptable Einjahresverträge selbst der international erfolgreichsten Spitzensporttrainer, wie Gabi Frehse, Sven Kwiatkowski oder Henry Vogel - und dies bei erschreckend "lausiger Bezahlung"!
Auffallend hoch dagegen schätzen die Chemnitzer Kunstturnen das Engagement ihrer Kommune ein, vor allem bei der Sportstättensanierung: "Im Gegensatz zur Bundesregierung bekennt sich die Stadt Chemnitz zum Leistungssport ..."
* ... mehr dazu lesen Sie bei der "Freien Presse": Turnhallen-Anbau: Ende der quälenden Warterei in Sicht