VORSCHAU: In Kürze beginnen die 29. Gymnastik-Europameisterschaften ... | GYMmedia.de

28. Mai 2013  
Wien, Österreich  
Rhythmische Gymnastik

VORSCHAU: In Kürze beginnen die 29. Gymnastik-Europameisterschaften ...

Zum zweiten Male (nach 1984) ist die WM-Ausrichterstadt (1995) in der Rhythmischen Gymnastik, Österreichs Hauptstadt Wien - Gastgeber der Europameisterschaften, bei deren 29. Auflage ab Freitag, den 31. Mai bis zum Sonntag, den 2. Juni die besten europäischen Gymnastinnen mit den Einzelgeräten sowie auch die besten Juniorinnen-Gruppen ermittelt werden. Durch die überdurchschnittlice Dominanz der russischen Gymnastikschule in diesen Disziplinen ist mit der Fortsetzung von deren Erfolgslinie zu rechnen. Von Interesse dürfte dabei lediglich sein, welche Athletinnen anderer Nationen ihnen nahe kommen oder evtl. gar in ihre Phalanx einbrechen. Für das Gastgeberland ist es auch der abschließende Karrierehöhepunkt ihrer unvergleichlichen Leistungsträgerin Caroline Weber ...
 

Die deutsche Fa. SPIETH Gymnastics unterstützt die GYMmedia-EM-Berichterstattung

* Generationswechsel
Top-Nation Russland
tritt mit einem jungen Team an, welches einen Generationswechsel nach der Kanajewa-Ära vollziehen wird. Selbst die Vize-Europameisterin des Vorjahres, Alexandra Merkulowa fand bei der EM-Nominierung keine Berücksichtigung:
Angeführt wird das junge Trio von Margarita Mammun, die zum Weltcup in Moskau den Mehrkampf und drei Geräte gewann, beste des Mehrkampfes von Holon war und in Thiais gar den totalen Triumph von 5 Siegen realisierte.
Dazu startet Daria Swatkowskaja die in Moskau das Band und beim Pesaro-Weltcup Erste mit dem Reifen war.
Dritte im russischen Bunde ist die Junioren-Europameisterin des Vorjahres mit dem Band, Jana Kudrjawtsewa, die Anfang Mai Mehrkampfbeste beim Dundee-Weltcup in Sofia war und doert zwei weitere Geräte gewann, sich so ins russische EM-Trio brachte, dem in dieser Besetzung wohl keine andere Nation das Wasser reichen kann...

Für die Ukraine steht neben der erfahrenen Alina Maksimenko auch Viktoria Masur und Anna Risatdinowa im Team, die einen furiosen Saisonstart mit Mehrkampfsieg beim Valentine-Cup hinlegte.

Melitina Staniuta ist zweifeslfrei erneut der Star der Weißrussinnen (- mit Katsiarina Halkina und Arina Charopa), die ebenfalls in Tartu im Februar mit 3 Gerätesiegen gut gestartet, Mehrkampfbeste in Pesaro war und dort 3 Geräte gewann sowie in Sofia einen weiteren Geräteerfolg hinzufügte.
Alle weiteren Vorhersagen wer sich wie und wo - zumeist hinter den russischen Ausnahmegymnastinnen platzieren wird - hängt wohl vorwiegend von der Tagesform und vielleicht auch den "besonderen Blickwinkeln" der Kampfrichterinnen in dieser Disziplin ab ...
Russland vorn, dahinter Ukraine und Weißrussland wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Reihenfolge an der Spitze des Nationen-Wettbewerbs sein.

Aus Sicht der Gastgeber und überhaupt ist der langjährigen, in der Weltspitze erfolgreich agierenden Caroline Weber ein möglichst bester Karriereabschluss zu wünschen und zu gönnen. Zudem wollen sich Österreichs Gymnastinnen mit Webers Nachfolgerinnen, Nicol Ruprecht,
bei ihren "Heimspielen" einen Platz unter den Top Acht erkämpfen.

Deutschland
wird durch die frisch gekürte 5-fache Deutsche Meisterin Jana Berezko-Marggrander sowie die vierfache nationale Vize-Meisterin Laura Jung vertreten, ddie sich im europäischen Starterfeld von 82 Gymnastinnen aus 32 Nationen weiter, kontinuierlich nach vorn arbeiten wollen.
(c) gymmedia