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29-SEP-2018

    DEUTSCHE TURN-MEISTERSCHAFTEN MÄNNER                             
Kunstturnen/Gerätturnen, Deutsche Mehrkampfmeister
TEIL III
   - seit 1990

58.

1991

1.

Andreas WECKER

SC Berlin

Pkt.
115,800

- Erste Gesamtdeutsche Meisterschaften
   nach 47 Jahren
.

Bonn

2.

Sylvio Kroll SC Cottbus 115,550 - insgesamt 41 Teilnehmer, davon 22 aus 
  neuen Bundesländern
.

19.-21.7.

3.

Ralf Büchner DTB (OSC Potsdam) 114,500 - Vereinswechsel von Potsdam nach Hannover
   war noch nicht vollzogen.

59.

1992

1.

Andreas WECKER

SC Berlin

116,900 -
.

Duisburg

2.

Ralf Büchner TK Hannover 116,600 -
.   

3.

Marius Toba TK Hannover 114,900 -

60.

1993

1.

Oliver WALTHER

SV Halle

109,800 ... der letzte Mehrkampftitel für SV Halle
.

Bremen

2.

Mario Franke SV Halle 109,150 -
.   

3.

Waleri Belenki KTV Stuttgart 108,000 -

61.

1994

1.

Marius TOBA

TK Hannover

109,950 - im Rahmen des Deutschen Turnfestes
.

DTF Hamburg

2.

Andreas Wecker SC Berlin 109,350 -
.     

3.

Ralf Büchner TK Hannover 109,150 -

62.

1995

1.

Waleri BELENKI

KTV Stuttgart

56,375 - 100. Deutscher Mehrkampfsieger
-  Wegfall der Pflicht; Kür-Sechskampf
.

Nellingen

2.

Andreas Wecker SC Berlin 55,950 -
.

25.-27.8,

3.

Sergei Charkow TG Saar 55,325 -

63.

1996

1.

Peter NIKIFEROW

SC Berlin

56,450 -
.

Hannover

2.

Waleri Belenki WKTV Stuttgart 56,200 -
.    31.5.-2.6.

3.

Uwe Billerbeck TV Nellingen 55,400 -

64.

1997

1.

Sergei CHARKOW

TG Saar

53,800 -
.

Heilbronn

2.

Daniel Farago SC Berlin 53,150 -
.

25.-27.Juli

3.

Marius Toba TK Hannover 52,900 -

65.

1998

1.

Sven KWIATKOWSKI

KTV Chemnitz

54,600 - im Rahmen des Deutschen Turnfestes
.

DTF München

2.

Sergei Pfeifer TK Hannover 54,250 -
.   30.5.-4.6.

3.

Dmitri Nonin SC Berlin 53,520 -

66.

1999

1.

Andreas WECKER

SC Berlin

56,050 - Weckers 3-. Mehrkampferfolg seit 1992
.

Chemnitz

2.

Renè Tschernitschek SV Halle 54,850 -
.   

3.

Sven Kwiatkowski KTV Chemnitz 54,800 -

67.

2000

1.

Sergei PFEIFER TK Hannover 56,000 -
.

Albstadt

2.

Sven Kwiatkowski KTV Chemnitz 55,550 -
.   

3.

Marius Toba TK Hannover 54,950 -

68.

2001

1. Thomas ANDERGASSEN MTV Stuttgart 52,900 -

Dessau

2. Sergei Charkow TG Saar 52,600  -

28.-30. Sep

3. Sven Kwiatkowski KTV Chemnitz 52,450
69. 2002 1. Sven KWIATKOWSKI KTV Chemnitz 53,800 - wird zum zweiten Mal in Folge Turnfestsieger 
(- siehe 1998, München)
DTF, Leipzig 2. Ronny Ziesmer SC Cottbus 53,250
21. Mai 3. Dmitri Nonin SC Berlin 53,050
70. 2003 1. Ronny ZIESMER SC Cottbus 54,300 - nach 15 Jahren (1988, S. Kroll) erster Titel wieder für Cottbus; 
Heilbronn 2. Christian Berczes SV Halle 53,700
20.-22. Juni 3. Thomas Andergassen MTV Stuttgart 53,150
71. 2004 1. Thomas ANDERGASSEN MTV Stuttgart 54,725  
Chemnitz 2. Ronny Ziesmer SC Cottbus 54,000
04.-06.06. 3. Eugen Spiridonov TV 1883 Bous 53,900
72. 2005 1. Fabian HAMBÜCHEN - TSG Niedergirmes 52,850 - im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes in Berlin
Berlin 2. Christian Berczes SV Halle 52,400 - zum 7. Mal-Rekord-Ausrichter Deutscher Titelkämpfe  
  (wie Leipzig)
14.-21.05.2005 3. Eugen Spiridonov TV 1883 Bous 52,100
73. 2006 1.  Fabian HAMBÜCHEN - TSG Niedergirmes 89,150 - erstmals nach neuem intern. Code de Pointage; 
  = 2. WM-Qualifikation
Stuttgart
(Porsche-Arena)
2. Eugen Spiridonov TV 1883 Bous 87,100
01.-03.09. 3. Philipp Boy SC Cottbus 86,550 ... führte bis zum letzten Gerät, dann Sturz am Reck!
74. 2007 1. Fabian HAMBÜCHEN - TSG Niedergirmes 91,700 - = gleichzeitig 2. WM Qualifikation;
- Hambüchens erster WK wieder seit EM 2007
Gießen 2. Philipp Boy SC Cottbus 87,900 - erster WK wieder nach Verletzung im Frühjahr
20.-22.07. 2. Robert Juckel SC Cottbus 87,900 -  ... bisher der beständigste Turner 2007...
75. 2008
Chemnitz
1. Fabian HAMBÜCHEN - TSG Niedergirmes 93,300 - vier Mehrkampftitel in Folge: dies gelang zuvor nur Roland Brückner (6x), Klaus Köste (5x), Eberhard Gienger (5x) und Helmut Bantz (4x)
07. - 08.06. 2. Philipp Boy SC Cottbus 88,950 - der "Schattenmann": zum zweiten Mal Vize, zum dritten Mal hinter Hambüchen auf dem Treppchen
  3. Eugen Spiridonov TV Bous 87,100 - auch der Saarländer stand seit 2005 zum dritten Mal auf nationalem Mehrkampfpodest...!
3. Marcel Nguyen TSV Unterhaching 1910 87,100 - holt die allererste Mehrkampfmedaille für seinen Verein
76. 2009
Frankfurt/M.
1. Fabian HAMBÜCHEN - TSG Niedergiermes 90,900 - 5x Mehrkampfsieg in Folge, wie Köste und Gienger, nur Brückner gewann 6x hintereinander
31.05. - 4.06. 2. Marcel, Nguyen TV Unterhaching 86,800 - nach Bronze im Vorjahr, jetzt Silber
  3. Philipp Boy SC Cottbus 84,000 ... wollte nach 2x Silber Gold...
- es wurde Bronze!
77. 2010
Berlin
1. Marcel NGUYEN - TSV Unterhaching 87,050 - gleichzeitig WM-Qualifikation
  11./12. 09. 2. Brian Gladow SC Berlin 85,600 - seit 2002 (D. Nonin) erstmals wieder eine Mehrkampfmedaille für Berlin
    3. Thomas Taranu KTV Straubenhardt 85,200  
78. 2011
Göppingen
1. Philipp BOY SC Cottbus 89,850  - gleichzeitig 2. WM- Qualifikation
  27./28. 08. 2. Marcel Nguyen TSV Unterhaching 87,950  
    3. Eugen Spiridonov TV Bous 85,350  
79. 2012
Düsseldorf
1. Fabian HAMBÜCHEN - TSG Niedergirmes 91,100  - nach 5x in Folge (2005 - '09) nun 6. Mehrkampfsieg; zog mit Roland Brückner gleich, der 1976 -'81 6x in Folge Deutscher Mehrkampfmeister (DDR) war
    2. Marcel Nguyen TSV Unterhaching 89,050 - gewann olympisches MK-Silber in London
    3. Philipp Boy SC Cottbus 88,200 - trat im Herbst 2012 nach OS London zurück
             
80. 2013
Mannheim
(IDTF)
1. Fabian HAMBÜCHEN - TSG Niedergirmes 88,650  - im Rahmen des IDTF 2013;
  ... F. Hambüchen ist damit der historisch
  zweite 7-malige Champion und zieht mit
  Spitzenreiter E. Gienger gleich.
  (19.-22.05.) 2. Andreas Toba TK Hannover 85,250 - nach Bronze seines Vaters Marius (2000)
   nun Silber für Sohn Andres Toba!)
    3. Philipp Sorrer SC Berlin 85,250 - erste Mehrkampfmedaille für den Pferdmeister 
  des Turnfestes 2009
81. 2014
Stuttgart
1. - Fabian HAMBÜCHEN - TSG Niedergirmes 88,800  - mit dem 8. Mehrkampftitel ist F. H. nunmehr alleiniger historischer Spitzenreiter vor E. Gienger (7)
  (23./24.Aug.) 2. - Andreas Toba - TK Hannover 84,200 - sein dritter "Vize"-Titel
  SCHARRena 3. - Lukas Dauser - TSV Unterhaching 82,950 - ein Youngster eroberte das Podest!
             
82. 2015
Gießen
1. - Fabian HAMBÜCHEN - TSG Niedergirmes 88,100 = 1. WM-Qualifikation; sein 9. Mehrkampftitel - ungefährdet - sein 28. Meistertitel - einsame Spitze!
  19./20. Sep 2. - Andreas Toba - TK Hannover 84,950 - sein 3. Vize im Mehrkampf
    3. - Christopher Jursch - SC Cottbus 81,950 - erste Mehrkampfmedaille im Elitebereich
     
83. 2016
Hamburg
1. Andreas TOBA TK Hannover 88,450 = 1. Olympiaqualifikation; erster Sieg eines Niedersachsen wieder, seit Sergei Pfeifer (2000)!
  25./26. Jun 2. Marcel NGUYEN TSV Unterhaching 86,800 -
    3. Philipp HERDER SC Berlin 86,050 -
             
             
84. 2017
IDTF Berlin
1. Lukas DAUSER TSV Unterhaching 1910 81,750 -  
05. Juni 2. Philipp HERDER SC Berlin 81,700 -
3. Ivan RITTSCIK KTV Chemnitz 79,700 -
85. 2018
L E I P Z I G
1. Marcel NGUYEN TSV Unterhaching 80,125 - nach 2010 erst der 2. nationale Mehrkampftitel für den Olympischen Silbermedaillengewinner von 2010
29./30. Sep
Arena
2. Andreas TOBA TK Hannover 79,000 - vierter Vize-Titel für den Niedersachsen!
3. Ivan RiITTSCHIK KTV Chemnitz 78,700 - ... Bronze verteidigt!!

   * Geschichtliches, Fakten, Zahlen . . . . .                                                                             (* Update: 29. SEP 2018)


  • (85.) - LEIPZIG 2018, 29./30. Sep. : Marcel NGUYEN wurde zum 2. Male Turnkönig Deutschlands (nach 2010) - Andreas Toba gewann seine vierte Silbermedaille im Mehrkampf. Überragend war das sportliche Niveau insgesamt nicht; einige der Hoffnungsträger patzten häufig - Titelverteidiger Lukas Dauser stürzte regelrecht auf Rang 20 ab. Zudem schied Sachsens Hoffnung, Andreas BRETSCHNEIDER, nach einem Achillensehnenriss beim Einturnen aus ...!
    Der Chemnitzer Sachse Sven KWIATKOWSKI - heutiger Spitzentrainer beim KTV Chemnitz - holte zuletzt 2002 beim Turnfest in Leipzig den letzten Mehrkampftitel für Sachsen. Erst im Vorjahr wieder (2017) gelang durch den Kwiatkowski-Schützling Ivan Rittschik erneut eine Mehrkampfmedaille für Sachsen, die er 2018 wiederholte!
    LEIPZIG steht als Gastgeber bei den Männern mit 8 Titelkämpfen (nach Berlin (2017: 9x) an 2. Stelle  der Ausrichterliste. Hier wurden 1921 die ersten Deutschen Meisterschaften und 1949 auch die ersten DDR-Meisterschaften durchgeführt; es folgten weitere in den Jahren 1982, `84, `86, `88 und zuletzt zum Turnfest wieder 2002.
  • (84.) - IDTF BERLIN 2017, 5. Juni: Sieben Jahre nach seinem bayerischen Clubkameraden Marcel Nguyen holte der beim SC Berlin trainierende Lukas Dauser wieder einen Mehrkampftitel für Bayern, und nach Bronze im Vorjahr nun seinen ersten nationalen Mehrkampfsieg. Indem er den Vorjahresdritten, Philipp Herder (SC Berlin), auf den 2. Platz verwies, verhinderte er einen Berliner Erfolg, den zuletzt Andreas Wecker 1999 errang. Letzter sächsischer Medaillengewinner war der Turnfestsieger Sven Kwiatkowski mit Gold beim Turnfest 2002 in Leipzig. Nun führte er seinen Schützling Ivan Rittschik wieder zu einer sächsischen Mehrkampfmedaille, zu Bronze für den KTV Chemnitz.
    Berlin richtete nach 2010 nunmehr zum 9. Male Deutsche Turnmeisterschaften für Männer aus.

  • (83.) - HAMBURG 2016: ... nach 1994 (DTF) richtete Hamburg erst zum zweiten Male Deutsche Turnmeisterschaften aus;
    für Fabian Hambüchen blieb es bei seinen einzigartigen 9 Mehrkampftiteln, denn schulterverletzt angeschlagen iwar diesmal nur der Start an Boden, Sprung und Reck möglich: So schlug die Stunde für den zweimaligen Vize Andreas Toba, dessen Vater Marius der Hamburger Mehrkampfmeister des Jahres 1994 war ...? Marcel Nguyen wurde Vize 2016 und Philipp Herder holte Bronze: Die erwartet stärksten Mehrkämpfer setzten sich durch. Fabian Hambüchen gewann am Finaltag mit den Siegen an Boden und Reck seinen insgesamt 40. nationalen Meistertitel ... !

    ...

  • (82.) - GIESSEN 2015: Nach 2007 hat Gießen zum zweiten Male Deutsche Turn-Meisterschaften ausrichten. Damals, vor 8 Jahren, gelang Fabian Hambüchen sein dritter Mehrkampftitel, und noch immer war dieser Ausnahmeathlet Anwärter auf Sieg und Medaillen, als eigentlich einziger Favorit, denn die nationale Konkurrenz konnte ihm - teils bedingt durch Verletzungen - nicht das Wasser reichen: Mit seinem 38. Deutschen Meistertitel (9x im Mehrkampf) steht er nun einsam an der historischen Rangliste, vor solchen Legenden, wie Eberhard Gienger, Klaus Köste oder Roland Brückner. Ein Ausnahmeathlet!
    Im Vorfeld der vorolympischen Weltmeisterschaften Ende Oktober in Glasgow stellten diese 82. Deutschen Meisterschaften der Männer die 1. WM-Qualifikation dar ...
     

  • (81.) - STUTTGART 2014: - richtete nach 2006 nun zum 4. Mal Deutsche Meisterschaften für Männer aus: Erstmals gewann hier 1937 der spätere Olympiasieger Konrad FREY (MTV Bad Kreuznach) den Titel eines Deutschen 12-Kampfmeisters;
    1957 war es der Oppauer Philipp FÜRST ...
    1973 wurde in Stuttgart Eberhard GIENGER Deutscher Mehrkampfmeister und zuletzt 2006 - ein Jahr vor den nachfolgenden WM 2007 - sicherte sich Fabian Hambüchen seinen damals 5. Mehrkampfsieg.
    Im olympischen Zwischenjahr 2014 sind die 81. DM der Männer zugleich zweite WM-Qualifikation vor dem Jahreshöhepunkt im Oktober, im chinesischen Nanning.
    * Fabian HAMBÜCHEN errang mit dem erneuten Mehrkampfsieg seinen 8. Allrounder-Erfolg und führt somit die historische Liste dieses wertvollsten nationalen Titels an, nunmehr  v o r  Eberhard Gienger, der 7x !2-Kampf-Meister war ( ... als noch Pflicht und Kür erforderlich waren!).
     

  • (80.) - IDTF MANNHEIM 2013, 19. - 22. Mai, im Rahmen des "Internationalen Deutschen Turnfestes" in der Rhein-Neckar-Region.
    Diese 80. Jubiläumsmeisterschaften der Männer 2013 waren zugleich auch Meisterschaftspremiere für Mannheim als Ausrichterstadt, während die Frauen nach 1942 (Irma Walter, München) zum zweiten Male ihre Titelkämpfe hier austragen.
    Veranstaltungsort war diesmal die Maimarkthalle. Fabian Hambüchen schaffte als zweiter deutscher Turner (nach E. Gienger) den 7. Mehrkampferfolg und wurde nach 2005 (Berlin) und 2009 (Frankfurt / M.) zum 3. Mal auch Turnfestsieger!
    Hinter Klaus Köste und Eberhard Gienger mit je 34 nationalen Titeln steht Hambüchen mit 31 x Gold nun in Lauerstellung und könnte spätestens im Jahre 2014 auch diesen Nationalrekord der beiden deutschen Turn-Legenden knacken ...!
    Philipp Boy war nicht mehr dabei und der Mehrkampfmeister von Berlin (2010), Marcel Nguyen, verzichtete auf einen Mehrkampfstart und ging nur an die Geräte Ringe und Barren.
     

  • (79.) - DÜSSELDORF 2012, 16. / 17. Juni ... Eigentlich war es überraschend, dass die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, die sich auch als "Sportstadt" apostrophiert, in den 91 Jahren nationaler Meisterschaftsgeschichte, erst zum ersten Male Deutsche Turn-Meisterschaften ausrichtete, die im Olympiajahr 2012 zugleich als 1. Olympia-Qualifikation
    - sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen - galten. Dabei war der nun federführende und gastgebende Landesverband, der Rheinische Turnerbund, einer der im deutschen Spitzensport best-aufgestellteste Regionalverband.
    Es kam zu dem mit Spannung erwarteten Dreikampf an der Spitze des Mehrkampfes, den nach dreijähriger Unterbrechung Fabian Hambüchen vor dem Champion von 2010, Marcel Nguyen und dem Titelverteidiger Philipp Boy gewann.
    Als HAMBÜCHEN am Finaltag an Boden und Reck mit zwei weiteren Titeln seinen damit 30. nationalen Meisterschaftserfolg sicherte, rückte er den beiden Rekordhaltern Klaus KÖSTE (Leipzig/DDR) und Eberhard GIENGER (Künzelsau/BRD) wieder ein Stück näher, die beide 34x Deutsche Meister waren! ... und am Reck sicherte sich der 24-Jährige seit 2005 den 8. (!) Meistertitel in Folge!!
     

  • (78.) Göppingen 2011, 27. / 28. August ...  war schon zweimal Ausrichter Deutscher Meisterschaften für Frauen (1976, 1985), als dann 1989 auch die Männer ihre 56. Titelkämpfe erstmals in Göppingen austrugen und sich Mike Beckmann (VfL Gevelsberg) mit seinem ersten von zwei Mehrkampfsiegen in die Annalen nationaler Titelkämpfe eintrug. Somit richtet Göppingen 2011 nun zum insgesamt 4. Mal, und erstmals auch für Männer  u n d  Frauen, Deutsche Turn-Meisterschaften aus, die im vorolympischen Jahr für beide Bereiche auch als zweite und abschließende WM-Qualifikation galten.
    Vize-Welt- und Europameister Philipp BOY (SC Cottbus) holte nun auch nach 2x Silber und 2x Bronze seinen ersten nationalen Mehrkampftitel. Die 1. WM-Qualifikation hatte 2 Wochen davor in > Altendiez stattgefunden ...
     

  • (77.) Berlin 2010, ... richtete zum nunmehr 8. Mal Deutsche Titelkämpfe für Männer aus.
    Zuletzt
    war die deutsche Hauptstadt 2005 im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes auch Gastgeber der 71. Deutschen Meisterschaften im Kunstturnen (- insgesamt mit 1932 und '40 vor dem Krieg, in Ost-Berlin 1967, `74, `80 und `83 sowie in West-Berlin zu den Turnfesten 1967 und 1987 und 2005). Damit kam die deutsche Hauptstadt auf zusammen 8 Ausrichtungen von Männer-Meisterschaften und übertraf damit die 7-malige Turnfeststadt Leipzig.
    Fabian Hambüchen war 2005 mit seinem ersten Mehrkampftitel der 110. Mehrkampfmeister der zweigeteilten deutschen Turngeschichte. (* ...siehe GYMmedia-Turnfestberichterstattung 2005)
    Wenn der nun inzwischen 22-Jährige zum Ort seines ersten Mehrkampfsieges zurückkehrt, kann er gleich einen Rekord einstellen: Wie der Berliner Olympiasieger von 1980, Roland Brückner (1976 - '81) gewänne er die Turnkrone das sechste Mal in ununterbrochener Folge! (Eberhard Gienger) war 7-maliger Champion, allerdings mit Unterbrechung - doch steht dem Wetzlarer Ausnahmetalent wie noch nie zuvor eine fast gleichwertige nationale Konkurrenz im Lande des aktuellen Team-Europameisters gegenüber!
    ... doch alles kam anders: Hambüchen schonte seine Füße (ohne Boden und Sprung). Nach Innozenz Stangl (MTV 1869 München) gewann erstmals nach 63 Jahren wieder ein Bayer Deutschlands Mehrkampf-Turnkrone, Marcel NGUYEN!
    ( > zurück zur DM-Vorschau 2010 )
     

  • (76.) Frankfurt / Main, 31. Mai - 4. Juni 2009 .... im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes 2009 (30. Mai - 5. Juni) waren dies die 76. Deutschen Meisterschaften der Männer seit 1921
    und zum fünften Male nach 1925
    (Deutscher Mehrkampfmeister: Fritz Kurz, MTV München),  1935 (Konrad Frey, MTV Bad Kreuznach), 1948 (Theo Wied, Frankfurt/M.) und zuletzt 1983 (Jürgen Geiger, TV Herbolzheim) - auch im Rahmen eines Deutschen Turnfestes - war Hessens Landesmetropole Schauplatz der nationalen Titelkämpfe. Außerdem war Frankfurt zuvor schon 2x Turnfeststadt und deren Turnfestsieger (1880: Christian Meller, Frankfurt; 1908: Bruno Mahler, MTV München) kann man durchaus als "Vorläufer" der späteren Deutschen Meister bezeichnen.
    Fabian Hambüchen wurde einmal mehr zum Star dieser Meisterschaften, gewann den 5. Mehrkampftitel in Folge, dann noch 4x Gerätegold, Medaillen an allen Geräten und hatte schon vor dem Championat die neu eingeführte Champions Trophy gewonnen. Unglaubliche 6 Siege in nur einer Woche!
     

  • (75.) Chemnitz, 7. - 8. Juni 2008: ... zum 6. Male Ausrichter der DM der Männer und die 75. Deutschen Jubiläumsmeisterschaften (- ... und keiner hat's gemerkt!) - und mit seinem vierten Mehrkampftitelgewinn stieß der Wetzlarer Fabian Hambüchen erneut in nationale Dimensionen vor:  Nachdem er 2003 bei seinen ersten Seniorenmeisterschaften mit
    3 Gerätetiteln jüngster nationaler Titelträger der Geschichte wurde - den Mehrkampf ließ er damals aus Belastungsgründen noch aus  - holte er sich nun zum 4. Mal in ununterbrochener Folge die Turnkrone: 
    Nach den Olympiasiegern Roland Brückner (6x in Folge: 1976 - 1981) und Klaus Köste (1968-1972), nach Eberhard Gienger (1969 - 1973) je 5x in Folge, zog er mit dem leider schon verstorbenen Olympiasieger von 1956, mit Helmut Bantz gleich, der von 1952 bis 1956 vier Mal ununterbrochen Deutscher Mehrkampfmeister war und seine Laufbahn danach mit olympischem Sprunggold in Melbourne krönte ... positive Zeichen auch für Hambüchen im Olympiajahr 2008...?! 
    >> Rekordeinstellung:
    Neben Mehrkampf und vier Gerättiteln stellte Fabian Hambüchen auch den Rekord des Ex-Leipzigers Sven TIPPELT (SC DHfK Leipzig) aus dem Jahre 1986 ein, der damals als bislang einziger Turner fünf Titel bei einer Meisterschaft gewann. *.... siehe >> DM 2008: GYMmedia-Wettkampfbericht

  • (74.) Gießen 2007 - war zuvor noch nie Gastgeber einer Deutschen Turn-Meisterschaft.
    Fabian Hambüchen holte den dritten Mehrkampftitel in Folge, was zuletzt Sven TIPPELT (SC DHfK Leipzig) 1986 - 88 gelungen war. (Den Rekord hält hier (noch) allein der Ex-Berliner Olympiasieger von 1980, Roland Brückner: 6x, von 1976 - 1981).

  • (73.) Stuttgart 2006 richtete - ein Jahr vor den Turn-Weltmeisterschaften - 2006 zum 4. Mal Deutsche Meisterschaften für Männer aus: Erstmals gewann hier 1937 der spätere Olympiasieger Konrad FREY (MTV Bad Kreuznach) den Titel eines Deutschen 12-Kampfmeisters; 1957 war es der Oppauer Philipp FÜRST und zuletzt 1973 wurde in Stuttgart Eberhard GIENGER Deutscher Mehrkampfmeister.

  • Leipzig (2002) steht als Gastgeber mit 7 Titelkämpfen nun nach Berlin (2017: 9x) an 2. Stelle  der Ausrichterliste. Hier wurden 1921 die ersten Deutschen Meisterschaften und 1949 auch die ersten DDR-Meisterschaften durchgeführt; es folgten weitere in den Jahren 1982, `84, `86, `88 und zuletzt zum Turnfest wieder 2002.

  • (70.) Als Chemnitz im Jahr 2004 die 70. Jubiläumsmeisterschaften ausrichtete, fanden in dieser Stadt zum 5.  Male Männer-Turnmeisterschaften statt: In Karl-Marx-Stadt waren es die von 1953, und `57 und die letzten DDR-Meisterschaften 1989 sowie zuletzt in Chemnitz 1999. Damit zogen die Sachsen an Hannover vorbei, das bislang vierfacher Ausrichter war (1965, `78, `85 und `96), ebenso auch an Stuttgart mit 4 Ausrichtungen: 1937, 1957, 1973 und 2006) ...
    ... auf insgesamt 61 unterschiedliche deutsche Ausrichterstädte berechnet sich inzwischen die geografische Bilanz der Männer-Meisterschaftsgeschichte.

  • Im Jahr 2003, zu den 69. DEUTSCHEN TURN-MEISTERSCHAFTEN der Männer in Heilbronn, wurde bei den insgesamt 106. Titelkämpfen der Männer der deutschen Turngeschichte (je Ost und West: DDR-Meister/BRD-Meister) der 108. Deutsche Mehrkampfmeister gesucht (- zweimal wurden die olympischen Ergebnisse als Deutsche Meisterschaften gewertet).

  • Seit 1921 wurden vor dem II. Weltkrieg 8 Mal Titelkämpfe ausgetragen, bis 1944 gab es 5 Kriegsmeisterschaften, 1947 die 15. Deutschen Turnmeisterschaften in Northeim und 1949 im Rahmen des Turnfestes in Frankfurt/Main die 16. Deutschen Turnmeisterschaften.

  • Von 1949 bis 1989 führte die DDR (DTV)  insgesamt 41 Deutsche Landesmeisterschaften (DDR-Meisterschaften des DTV) durch, in der alten BRD (DTB) begann man 1950, setzte im Olympiajahr 1952 und auch 1953 sowie auch 1958 und 1963 aus und kam bis 1990 so auf  38 Landesmeisterschaften des DTB.

  • Mit 1991, nach der politischen Wende, wurden die 58. Deutschen Turnmeisterschaften auch der Männer wieder gemeinsam durchgeführt (Bonn).

  • Alfred Schwarzmann war der erste deutsche Turner der mehrmals Mehrkampfmeister wurde: 1934, 1936 (Olympiagold) und 1938.

  • Helmut Bantz stand bereits zu den Kriegsmeisterschaften 1942 auf dem obersten Treppchen und wurde 1952 bis 1956 weitere viermal in Folge Zwölfkampfmeister in der Bundesrepublik.

  • In der DDR war der legendäre Leunaer Turner Alfred Müller der erste Turner, der den 12-Kampfsieg wiederholte (1950, 1952).

  • Weit über ein Jahrzehnt beherrschte dann die Leipziger Turnschule (SC DHfK) die Szenerie:
    Zwischen 1959 und 1972 hießen die Mehrkampfmeister 3x Erwin Koppe, 4x Siegfried Fülle und 5 mal Klaus Köste.

  • Zur selben Zeit dominierten auf der westdeutschen Seite beim DTB ebenfalls 5x Philipp Fürst (TB 1889 Oppau), 4x Willi Jaschek (TSV Heusenstamm). Erst 2x Walter Mössinger (Tenningen) und dann von 1969 an beherrschte Künzelsau die Szenerie: 5x in Folge Eberhard Gienger! Nach einer einmalige Unterbrechung durch den Ex-DDR-Turner und Neu-Leverkusener Wolfgang Thüne fügte Gienger noch weitere 2 Mehrkampftitel hinzu, so dass er in dieser deutschen Rangliste lange  an der Spitze stand und im deutsch-deutschen "Fern"duell den Berliner Boden-Olympiasieger von 1980, Roland Brückner übertraf, der allerdings als Einziger 6 Mal in ununterbrochener Serie den höchsten Turntitel errang (1976-1981). 

  • Seit der Wiedervereinigung gelangen bisher Andreas Wecker (1991, `92 und 1999, dem Chemnitzer Sven Kwiatkowski (1998 und 2002 - beide Male beim Turnfest!) Wiederholungen ihres Mehrkampferfolges und 5x in Folge gewann 2009 in Frankfurt auch Fabian Hambüchen den nationalen Mehrkampftitel, der dies bis 2015 auf die Rekordmarke von 9 Deutschen Mehrkampfmeistertitel schraubte!

  • Als 100. deutscher Mehrkampfmeister trug sich 1995 der eingebürgerte Neu-Stuttgarter Waleri Belenki ins deutsche Turnbuch der Geschichte ein (- schade, dass das damals weder jemand bemerkt, geschweige denn entsprechend gewürdigt hätte...!)

  • Als unübertroffener Turnklub steht der SC DHfK Leipzig mit sage und schreibe 18 x Mehrkampfgold in den Annalen! Dieses bedeutende Turnzentrum der DDR ist längst "abgewickelt" worden. Sachsens neues Zentrum liegt jetzt beim KTV Chemnitz.

  • Der Ausrichter der 70. Deutschen Meisterschaften 2003 in Heilbronn, die TG Böckingen, war bereits 1997 Gastgeber. Nach 15 Jahren (zuletzt Sylvio Kroll 1988) holte mit Ronny Ziesmer (2003) wieder ein Cottbuser Turner einen Deutschen Mehrkampftitel. Fabian Hambüchen gewann hier schon als 15-Jähriger 3 Gerätetitel (Pauschenpferd, Sprung, Barren) und wurde damit 2003 jüngster Deutscher Meister der Turngeschichte! Zuvor hatte er bereits die als 1. WM-Qualifikation ausgeschriebenen erste Kür  gewonnen, ließ aber das Mehrkampffinale aus Belastungsgründen aus.

(C) gymmedia / Eckhard Herholz

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