13. Januar 2005  
Leipzig, Schmannewitz  
Gerätturnen

Klaus Köste aus der Klinik entlassen

Der Anfang Dezember 2005 mit einem Aortariss schwer erkrankte und im Herzzentrum Leipzig operierte Turn-Olympiasieger Klaus Köste verbrachte den Jahreswechsel in der Christiaan Barnard Klinik (Schmannewitz).
Der sich auf dem Weg der Besserung befindende Nachwuchsbeauftragte der TuG Leipzig gestaltete bereits dort am Neujahrstag wieder ein "OLYMPIA-FORUM", und wurde am 13 Januar aus der Reha-Klinik nach Hause entlassen.
Betreut wurde er dort von der Ärztin Bettina Mochalski-Schieferdecker, die 1988 zuletzt selbst mit der Olympiariege der DDR Mannschaftsbronze in Seoul gewann...

Klaus Köste, betreut von der Ex-Nationalmannschaftsturnerin
Bettina Mochalski-Schieferdecker

Köste, schon wieder 'in action'!

Zur heutigen Visite konstatierte die ihn betreuende Arztin Bettina Mochalski-Schieferdecker gute gesundheitliche Fortschritte und empfahl ihrem Patienten schon wieder leichte Ergometerbelastung, nachdem Klaus Köste bereits am Neujahrstag mit seiner Gattin zwei erste Spaziergänge in winterlicher Natur unternommen hatte.
Übrigens wurde im Dezember die zweite der nötigen Herzoperationen im Leipziger Herzzentrum von Oberarzt Dr. Michael Mochalski, dem Gatten von Bettina, durchgeführt.

Bei weiterem Fortschritt seiner Genesung ist geplant, dass Klaus Köste eventuell schon am 6. Januar das Reha-Zentrum in Schmannewitz verlassen kann, um sich im ersten Halbjahr 2006 wieder schrittweise im Alltag zu integrieren.

Bettina Schieferdecker, zur DDR-Meisterschaft 1987 als Balken-Virtuosin

ist sie nach praktischem Jahr nun seit 1998 als Assistenzärztin in der Fachambulanz innere Medizin der Christiaan Barnard Klinik in Schmannewitz tätig.

Nach seiner Entlassung aus dem Klinikum am 13. Januar schaute Klaus Köste zunächst mal gleich auf den Kalender:
"... wann ist eigentlich das nächste Turnfest in Frankfurt? Bis dahin könnte ich mich ja wieder für meinen letzten Wettkampf nach 60 Jahren Wettkampftätigkeit vorbereiten...!"
Aber die Ärzte bremsten da schon ein wenig den unverbesserlichen Optimisten, der es nun wohl schon ein etwas weniger kraftvoll angehen lassen muss!
"Na, wenn ich da als Kampfrichter antrete - das ist doch schließlich auch nicht schlecht!"
Eckhard Herholz, (c) gymmedia